Vom Tresen zur Datenbank.
Seit ich 14 bin, habe ich gearbeitet: Zeitungen ausgetragen, Fußballspiele gepfiffen, als Fundraiser Menschen auf der Straße angesprochen, Burger ausgeliefert, auf Baustellen mit angepackt, im Garten gearbeitet, viele Jahre gekellnert und als DJ in Clubs und auf Theaterfeiern aufgelegt. So viele Betriebe von innen zu sehen, war die beste Schule — lange bevor ich einen davon beraten habe.
Dann drei Jahre Restaurantleitung: Dienstplan, Wareneinsatz, Personal, das ganze Programm. Danach Projektmanager bei einem Hersteller von Gastro-Software — den Programmen, die im Hintergrund Einkauf, Lager, Kassen und Abrechnung zusammenhalten. Meine Aufgabe war, sie in Betriebe hineinzubringen: Abläufe aufnehmen, Daten aus den alten Systemen übernehmen, das Team einschulen und dranbleiben, bis es im laufenden Service wirklich funktioniert hat. Da habe ich gelernt, woran solche Projekte scheitern — fast nie an der Software, fast immer daran, dass niemand den Alltag dahinter kennt. Später Data Analyst bei einem österreichischen IT-Systemhaus, das Netzwerke und Rechenzentren für große Betriebe baut und betreut. Kleine Betriebe kenne ich nicht nur vom Beraten, sondern vom Selber-Dahinterstehen. Genau deshalb baue ich heute Systeme, die im Alltag funktionieren — nicht nur in der Präsentation.